Der Weg zur Freiheit
Von der Wahrnehmung zur Erkenntnis
Unsere gesamte Wahrnehmung fußt auf Annahmen. Die Mutter aller Annahmen ist die Theorie, dass es eine Außen gibt/ das die Trennung möglich ist. Wir erschaffen dann eine Wirklichkeit, die diese Annahme beweist. Wir haben unsere Wahrheit erschaffen. Dies ist unser Leben, jeder Mord, jeder Tod, jede Hoffnung, jede Liebe. Wir schlussfolgern: Es ist wahr, die Wirklichkeit, eine Tatsache. Ich bin ein sterbliches, Mangelwesen!
Der Weg zur Freiheit ist die Überprüfung unserer Annahmen, unserer Überzeugungen, unserer "Wirklichkeit". Jede Überprüfung wird ein Stück der Trennungsannahme aufheben, weil die Trennung nicht wahr ist. Ohne Trennung sind wir frei. Wir hatten durch den Trennungsgedanken die Unfreiheit, incl. Tod, den wir fürchteten, erschaffen. Der Gedanke, dass wir in der Lage seien uns vom GANZEN, von der WAHRHEIT, vom SEIN zu trennen, hat die Angst, die Schuld, den Tod erzeugt.
Unsere unterschiedlichen "Wahrheiten", die wir erzählen und deren Überlegenheit wir uns gegenseitig beweisen zu suchen, erzeugt jedes Problem, das wir glauben zu haben. Die Überprüfung der Annahme, dass es überhaupt möglich ist, dass das was ist unterschiedlich sein kann, führt uns zu der Erkenntnis, dass es nur eine WAHRHEIT gibt und diese nichts mit unseren einzelnen "Wirklichkeiten", in deren jeweiligen Mittelpunkt ein "Selbst" steht = Ich, zu tun hat. Solange ich dieses "ich" verteidige und wahr haben will, habe ich das Gefängnis gewählt.
Was bedeutet dieses Erkenntnis für die Wirtschaftstheorie?
- Innerhalb dieser selbst erzeugten "Wirklichkeit" eines jeden, konkurrieren wir um den besten Beweis. Der Sieger hat Recht! Dessen Wirklichkeit sei die "Wahrheit".
- Rational ist das was da passiert ganz sicher nicht. Eine Wirklichkeit zu erschaffen und dann zu behaupten, dass sie unabhängig existiere, ist nicht rational.
- Es stehen sich nicht rationale und unabhängige Menschen gegenüber, die jeweils eine unterschiedliche Ausstattung haben, die Dinge weggeben und anderes im Austausch erhalten.
- Wir glauben daran, dass es so sei. Deshalb versuchen wir nur zu geben, was wir nicht so sehr brauchen und zu erhalten, was wir glaubt, dass es uns fehle.
- Da wir aber in WAHRHEIT nur empfangen was wir geben, entsteht aus unserem "geben, was wir nicht so sehr brauchen" der Mangel , unter dem wir leiden.
- Aus unserem Streben nach dem "erhalten, was wir glauben, dass es uns fehle" entsteht das ungezügelte Wachstum an Ersatzbefriedigungen. In WAHRHEIT fehlt uns Garnichts, weil uns Garnichts fehlen kann, da die Trennung vom GANZEN nie stattgefunden hat. Wir häufen Dinge an, die wir im Außen sehen und glauben uns zu unserem Glück zu fehlen. Diese Dinge müssen wir von anderen nehmen, weil ihr Wesen ist, dass sie exklusiv einem gehören können.
- Die Technik, die wir hierbei anwenden, ist Schuld zu erzeugen.... Fortsetzung folgt.. :)
(Quellenangabe: Dieser Beitrag, wie die gesamte "Freie Wirtschaftstheorie" basieren auf meinem unautorisierte Verständnis des Buches, Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag und Vertriebs GmbH. Copyright Foundation for "A Course in Miracles")










